Mit dem Projekt Arschkarte haben wir dem Klimawandel ein Rebranding verpasst, mit neuen Bezeichnungen, einer neuen Marketingstrategie und einer anderen Herangehensweise. Bestehend aus 20 Fotosujets, einem Fotobuch, einer Ausstellung und einer Social Media Präsenz, wollen wir auf die traurigen Realitäten, die unangenehmen Wahrheiten und die irrsinnigen (Pseudo-)Lösungen Aufmerksam machen. Ziel ist es, zu zeigen, wie ungemütlich die Zukunft wird. So erzählt jedes Fotos eine Geschichte menschlichen Versagens. Wir wollen schockieren, wachrütteln und alte Denkmuster aufbrechen. Unser Buch durchzublättern und durch die Ausstellung zu gehen, soll keineswegs ein reines Vergnügen sein.

Gerade alte Denkmuster halten uns zurück und hemmen tatsächlichen Fortschritt. Deshalb steht deren Bruch im Zentrum unseres Projekts.

Wir haben alteingesessene Sprichwörter ausgewählt, da diese oft unbewusst verwendet werden und gewisse Denkweisen widerspiegeln, die sich lange und tief in der Gesellschaft verankert haben.

Sprichwörter, wie hier “In die Wiege gelegt bekommen”, lösen automatisch ein mentales Bild aus. Wir verwenden diese im Alltag dauernd, gerade weil ihre Beschreibung sehr grafisch ist und die Worte eine neue Konnotation bekommen, die uns erlaubt Sachverhalte klarer und bildlicher auszudrücken. Das wollen wir nutzen und noch eine weitere Bedeutungsebene daran knüpfen.

Team:
Anna-Sophie Wehmeyer, Anna Bruckermayr & Lea Kurz

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